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13.11.2020

Stichsägen

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Wie funktioniert eine Stichsäge?

Eine Stichsäge besteht aus einem Maschinenkörper mit Antriebsmotor, einem Sägeschuh und einem Sägeblatt. Das Sägeblatt wird in einer speziellen Aufnahme einseitig eingespannt. Durch den Elektromotor wird das Sägeblatt auf und ab bewegt. Durch diese Hubbewegungen schneidet das Sägeblatt ins Material. Der Schnitt erfolgt immer bei der Aufwärtsbewegung des Sägeblattes. Bei hochwertigen Stichsägen wird das Sägeblatt an der Rückseite von einer Rolle gestützt und geführt. Mit dem Sägeschuh wird die Stichsäge während der Arbeit auf das Werkstück aufgesetzt. Moderne Geräte werden entweder von einem wiederaufladbaren Akku oder über ein Stromkabel mit Energie versorgt. Beide Antriebssysteme haben ihre eigenen Vor- und Nachteile.

 

Was sind die Vor- und Nachteile einer Akku-Stichsäge im Vergleich zu einer elektrischen Stichsäge?

Der wichtigste Vorteil von Akku-Stichsägen ist die Unabhängigkeit von einem Stromnetz. Bei der Arbeit muss keine Steckdose in der Nähe des Arbeitsplatzes sein und Du musst beim Sägen nicht auf das Anschlusskabel achten. Akku-Stichsägen haben im Grunde nur kleine Nachteile. Ein Nachteil ist die durch die Akkukapazität begrenzte Laufzeit. Daher sind Akku-Stichsägen mit einem Wechselakku empfehlenswert. Während der eine Akku lädt, kannst Du mit dem zweiten Akku weiterarbeiten. Auch ist das Gewicht dadurch etwas höher. Ein weiterer Nachteil ist der etwas höhere Anschaffungspreis.

Gegenüber Akku-Stichsägen haben mit Netzstrom betriebene Stichsägen leichte Vorteile. Das Gewicht der Sägen ist wegen des fehlenden Akkus geringer, die Laufzeit ist unbegrenzt und der Preis ist je nach Leistung und Ausstattung der Säge etwas günstiger. Der größte Nachteil dieser Stichsägen gegenüber Akku-Stichsägen ist der durch das Stromkabel eingeschränkte Aktionsradius. Zudem muss bei der Arbeit immer darauf geachtet werden, dass das Stromkabel nicht beschädigt wird.

 

Einfacher Sägeblattwechsel durch Schnellspannsysteme

Moderne und hochwertige Stichsägen sind mit einem Schnellspannsystem ausgerüstet, dass es ermöglicht, das Sägeblatt ohne Werkzeug austauschen. Wenn das Sägeblatt verschlissen ist oder ein anderes Material gesägt werden muss, kannst Du das neue Sägeblatt mit wenigen Handgriffen austauschen. Dies ist ein Punkt, auf den Du beim Kauf einer Stichsäge unbedingt achten solltest.

 

Pendelhubfunktion und verstellbare Fußplatte

Unsere Sägen verfügen über eine variabel einstellbare Pendelhubfunktion die dafür sorgt, dass das Sägeblatt nicht nur hoch und runter, sondern auch vor und zurück fährt. Hier gilt es zu beachten, dass die Schnittqualität mit der Sägeschwindigkeit sinkt. Weiterhin bieten die Deltafox Stichsägen auch eine winkelverstellbare Fußplatte die Winkelschnitte bis zu 45 Grad ermöglicht.

 

Stichsäge oder Säbelsäge – wann ist welche die Richtige?

Für ambitionierte Heimwerker haben beide Sägen ihre Daseinsberechtigung. Stichsägen sind vor allem für exakte Schnitte und das Schneiden von engen Kurven geeignet. Holz, NE-Metalle und Stahl können, je nach Sägeblatt und Gerät, geschnitten werden. Auch im Heizungsbau und Sanitärbereich kommt die Stichsäge zum Einsatz.

Im Gegensatz dazu überzeugt die Säbelsäge mit großen Schnitttiefen, die jedoch vom Sägeblatt und dem Motor abhängen. Ein Auge zudrücken muss man jedoch bei der Genauigkeit der Schnitte. Manchmal wird es notwendig sein diese etwas nachzubearbeiten. In Sachen Material sind dieser Säge kaum Grenzen gesetzt: Kunststoffe, Rigips-Karton, Holz, weiche Metalle, Rohre oder Mauerwerk können je nach Sägeblatt geschnitten werden.